zum Aktualisieren bitte F5 d

Genesis

rücken

Logo_Midimusic
Web Design

IM ANFANG SCHUF GOTT HIMMEL UND ERDE

 

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Wenn du das glaubst, ist dein “Erkenntnisproblem” vorerst gelöst! ...

Aber nicht lange...

Was weiss der “moderne Mensch” (was ist ein moderner Mensch???) zum Thema ”Anfänge der Welt” ?

Was kann/muss er glauben? Was will/muss er wissen? Was weiss der “Glaubende” ? Was glaubt er?    

                                    (Peter , 19 Jahre; Jurastudent, 1982)

Nur ein Wortspiel ?

Was sind “vernünftige Grundlagen” des Glaubens? Ich denke, der Glauben muss der Vernunft zugänglich sein ...., sonst wäre er ja nur blöd!....

                       (Kathrin, 22, Ökotrophologin, 1982)

FIDES

sonne2_klein

RATIO

michelangelo

Theologisch unterscheidet man den Glaubensakt, lateinisch „fides qua creditur“
(zu Deutsch; „der Glaube, mit dem geglaubt wird“)

  • · Das deutsche Wort Glaube wird verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet „pisteuein“ (treu sein, vertrauen). Ursprünglich gemeint war also nicht das unbestimmte „ich weiß nicht“, sondern im Gegenteil: „Ich verlasse mich auf..., ich binde meine Existenz an..., ich bin treu zu...“. Es geht also zentral nicht um einen Gegenpol zum Wissen - für Glaube in diesem, dem Wissen entgegengesetzten Sinn steht im Griechischen das Wort „doxa“ -, sondern um Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Geloben), Treue.
  • · Das lateinische Wort credere (vgl. Credo) von cor dare: "das Herz geben/schenken" - ist direkt verwandt mit der altindischen Wurzel sraddha- „glauben“ und ist eine sehr alte (indogermanische) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiss nicht“ entspricht hingegen dem lateinischen Wort putare ("glauben, dass").
  • · Im Hebräischen wird meist die Vokabel aman verwendet: sich an etwas festmachen. Die Vokabel aman mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der Stammesmodifikation des Hif'il (Aussprache „hä'ämin“) mit dem Wort „glauben“ übersetzt. Diese Stammesmodifikation drückt im Allgemeinen einen kausativen Aspekt der Grundbedeutung aus. Die Grundbedeutung der Buchstabenfolge (Wurzel) „Aleph-Mem-Nun“, die auch im ursprünglich hebräischen Wort Amen erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif'il ist also „jemanden fest sein lassen“.
  • · Der Begriff wandelt sich in seiner Bedeutung innerhalb der Bibel. Eine mögliche Definition nimmt der Apostel Paulus vor: "Es ist aber Glaube Grundlage des Erhofften, ein Überführtsein von nicht schaubaren Dingen." (Brief an die Hebräer, Kapitel 11, Vers 1)

und, den Glaubensinhalt, lateinisch „fides quae creditur“
(zu Deutsch: „der Glaube, der geglaubt wird“).

    · Zentral geht es beim christlichen Glauben um eine Bejahung Gottes: „Es gehört gerade zur Wahrheit des Glaubens, Gott aufgrund seiner Selbstmitteilung so zu denken, wie er ist.“
    · Gemeinsam ist den meisten christlichen Strömungen der Glaube, dass alles Seiende durch Gott (Jahwe) geschaffen wurde und im Dasein gehalten wird. Im Mittelpunkt dieser Schöpfung steht der Mensch, der aber nicht aus eigener Kraft zum Guten fähig ist (Erbsünde) und der Liebe Jesu Christi bedarf, um gerettet zu werden und ewiges Leben zu erlangen. Jesus Christus ist nach der christlichen Glaubenslehre der Mensch gewordene Sohn Gottes und mit Gott und dem Heiligen Geist dreieinig. Grundlage des Glaubens ist die Heilige Schrift der Bibel, welche als von Gott inspiriert angesehen wird und die Zehn Gebote, insbesondere das Gebot der Nächstenliebe und das Gebot, keine anderen Götter zu verehren.
    --> Kirchenlehre , Dogmatik, Glaubensbekenntnis, Bekenntnisschriften

     

    „Es ist aber der Glaube das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ (Hebr 11,1)

     Das hier mit „Überzeugtsein“ wiedergegebene griechische elegchos bedeutet auch so viel wie Gegenbeweis, Widerlegung oder „Überführtsein“. In diesem Sinne wird hier wohl gesprochen von einem Überführtwerden wider äußeren Anscheins.

                                                                                  ( nach : http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube )

 

[Home] [Musiklehre] [Musikunterricht] [Randnotizen] [Genesis] [Neurotheologie] [Schöpfung] [Kreationismus] [Mittelalter] [W&R inkommensurabel] [Evolution] [Öku.Gespräch] [K2014] [momente]